Mitteilung Zukunftsregionen

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Ostfriesland. Die gemeinsame Bewerbung der Landkreise Aurich, Leer, Wittmund und der Stadt Emden beim Förderprogramm „Zukunftsregionen“ des Landes Niedersachsen ist erfolgreich gewesen.

Das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung hat die Region nach Prüfung der eingereichten Interessensbekundung aufgefordert, bis zum 30. Juni 2022 ein Zukunftskonzept zu erstellen. Damit haben die vier Partner, die als „Zukunftsregion Ostfriesland“ auftreten, die erste Hürde genommen, Projekte mit einem angestrebten Gesamtbudget von mindestens 13 Mio. Euro umzusetzen. Bereits die Erarbeitung des Zukunftskonzeptes wird vom Ministerium pauschal mit 80.000 Euro vergütet.

Das zu erarbeitende Konzept wird die Grundlage für die Anerkennung als Zukunftsregion sein. Damit wird für die Region ein Budget im Rahmen des „Multifondsprogramms 2021-2027 Niedersachsen“ in Höhe von 13 Mio. Euro zur Umsetzung von Einzelprojekten reserviert. Nun geht es in die Erarbeitung eines detaillierten Konzepts. Die finale Entscheidung fällt Ende 2022, Start der Förderung wäre zu Beginn 2023.

Aus sechs vom Land vorgegebenen Handlungsfeldern hatten sich die Partner die Themen „Regionale Innovationsfähigkeit“ und „Kultur und Freizeit“ ausgesucht. Hier sollen je ein Leuchtturmprojekt und viele Kleinprojekte gefördert werden.

Die Erarbeitung, Umsetzung und Entscheidungen auf Grundlage des Zukunftskonzeptes sollen unter breiter Beteiligung von Wirtschafts- und Sozialpartnern, z.B. Umweltverbänden sowie Stellen, die für die soziale Inklusion, für Grundrechte, für Rechte von Menschen mit Behinderung, für Gleichstellung der Geschlechter und für Nichtdiskriminierung zuständig sind, erfolgen.

Vertreterinnen oder Vertreter der Wirtschaft oder weiterer Institutionen, die Interesse haben, sich an der Erarbeitung des Konzeptes zu beteiligen, können sich an die zuständigen Wirtschaftsförderungen der Stadt Emden oder der Landkreise Wittmund, Leer und Aurich wenden.

Mit den Zukunftsregionen will das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung langfristig attraktive Lebensverhältnisse in allen Teilen Niedersachsens sicherstellen. Über die Förderung gemeinsamer Projekte soll darüber hinaus die Zusammenarbeit benachbarter Landkreise und kreisfreier Städte unterstützt werden.