Was ist der Unterschied zwischen Kartoffeln und Süßkartoffeln? | Rezept Tipp: Tex-Mex-Bowl

0
165
Kartoffel oder Süßkartoffel? Warum nicht einfach beides? Wie in dieser schmackhaften Tex-Mex-Bowl mit pikanten Cashewkernen. Bildnachweis: KMG/die-kartoffel.de (bei Verwendung bitte angeben)

Was ist der Unterschied zwischen Kartoffeln und Süßkartoffeln?

Zwei Gewächse im Vergleich – Rezept für Knollen-Fans: Tex-Mex-Bowl mit Kartoffeln und Süßkartoffeln

Kartoffel oder keine Kartoffel – das ist hier die Frage. Denn wenn es um den Vergleich von Kartoffeln und Süßkartoffeln geht, werden beide Knollen oft gemeinsam in einen Topf geworfen. Doch was unterscheidet oder verbindet sie eigentlich? Das erklärt die Kartoffel-Marketing GmbH und verrät, wie sie sich die beiden Gewächse auch gemeinsam in einer schmackhaften Frühlings-Bowl vereinen lassen.

Gleiche Herkunft, unterschiedliche Verwandtschaft

Fans der beiden Knollen wissen, dass Kartoffeln und Süßkartoffeln botanisch gesehen rein gar nichts gemeinsam haben. Beide stammen zwar ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, gehören jedoch zu unterschiedlichen Familien. Während Kartoffeln den Nachtschattengewächsen zugeordnet werden, zählen Süßkartoffeln zu den Windengewächsen. Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH, erklärt: „Beim Anbau unterscheiden sich Kartoffeln und Süßkartoffeln vor allem darin, dass Kartoffeln mit deutlich niedrigeren Temperaturen zurechtkommen. Süßkartoffeln werden meist in Asien, Amerika oder Afrika geerntet, Kartoffeln kommen hingegen mit unserem deutschen Klima wunderbar zurecht. Daher sind sie hierzulande fast das ganze Jahr über aus regionalem Anbau verfügbar.“ Dies liegt auch an ihren sehr guten Lagereigenschaften. So hält sich die Kartoffel bei optimalen Bedingungen über mehrere Monate, die Süßkartoffel sollte hingegen nach spätestens zwei Wochen verspeist werden.

Kampf der Knollen: Super Foods mit vielen Vitaminen und Nährstoffen

Trotz der Differenzen bei Anbau, Lagerung und Verwandtschaft, haben die beiden Knollen auch einige Gemeinsamkeiten: So lassen sich beide besonders vielfältig verarbeiten, zum Beispiel zu Pommes Frites, Püree oder Suppe. Außerdem stecken beide voller Vitamine und gesunder Nährstoffe. Die Süßkartoffel überzeugt zum Beispiel mit viel Calcium, Eisen, Magnesium und einem hohen Vitamin-A-Gehalt. Dafür verfügen Kartoffeln über mehr Magnesium und Phosphor. Einen großen Unterschied zwischen den Knollen macht, wie der Name schon andeutet, der Zuckergehalt. Süßkartoffeln schlagen mit 4,2 Gramm pro 100 Gramm zu Buche, Kartoffeln nur mit 0,8 Gramm. Zudem enthält die Kartoffel mit 77,8 Gramm pro 100 Gramm 8,6 Gramm mehr Wasser als die Süßkartoffel. So verwundert es insgesamt auch nicht, dass die Kartoffel pro 100 Gramm mit 68 Kilokalorien schlanker daherkommt als die Süßkartoffel mit 108 Kilokalorien.

Gemeinsam stark: Kartoffeln und Süßkartoffeln vereint in einer Super-Food-Bowl

Der Vergleich zeigt: Sowohl Kartoffeln, als auch Süßkartoffeln haben jeweils ihre eigenen Vorzüge. Wer auf eine ausgewogene Ernährung achtet, setzt am besten einfach beide Gewächse auf den Speiseplan – zum Beispiel in Form einer leckeren Tex-Mex-Bowl. Für zwei Portionen zwei mittelgroße Kartoffeln und eine Süßkartoffel waschen, schälen und in Stücke schneiden. Diese in eine Schüssel geben und mit einem Esslöffel Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer vermischen. Danach ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kartoffel- und Süßkartoffelstücke darauf ausbreiten. Alles bei 200 °C circa 20 Minuten backen bis die Stücke gar und knusprig sind.

Als nächstes 100 Gramm Cashews, Cayenne-Pfeffer, süßes Paprikapulver, ein Esslöffel Honig, etwas Saft und Schale einer Limette, Salz und ein Teelöffel Sonnenblumenöl in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Die marinierten Cashews auf ein Backpapier legen und bei 180 °C drei Minuten backen. Die Cashews wenden und weitere drei Minuten backen. Das Backblech im Anschluss aus dem Ofen nehmen. Die Cashews in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen.

Für die Salatsauce den Saft einer Limette, zwei Esslöffel Olivenöl sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack in einer kleinen Schüssel zusammen mischen.

Anschließend eine Avocadohälfte in feine Streifen schneiden, 1/8 Kopf Rotkohl und zwei Frühlingszwiebeln waschen und in feine Streifen oder Ringe schneiden. Eine große Tomate ebenfalls waschen und würfeln, Mais und die Kidneybohnen aus der Dose in einem kleinen Sieb abtropfen. Zum Schluss in zwei Schüsseln oder tiefen Tellern ein Salatbett aus Romanasalatblättern anrichten. Im Anschluss fächerförmig die gerösteten Süßkartoffel- und Kartoffelstücke, die abgetropften Kidneybohnen und Maiskörner, die fein gehackten Tomatenstücke und die Rotkohl- und Avocadostreifen auf den Salatblättern ausbreiten. Dann je die Hälfte der Salatsoße und der pikanten Cashewnüsse über jede der Schüsseln geben und mit einem Klecks Crème fraîche und den in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln dekorieren. Wer ihn mag, gibt als i-Tüpfelchen noch etwas frischen, fein gehackten Koriander hinzu.

Zutaten für 2 Personen
FÜR DEN SALAT
2 mittlere Kartoffeln
1große, längliche Süßkartoffel
1 ELOlivenöl
Salz und Pfeffer nach Geschmack
1mittlere Dose Kidneybohnen
1kleine Dose Mais
1große Tomate
1Romana Salatherz
1/2Avocado
1/8Kopf Rotkohl
2Frühlingszwiebeln
2 ELCrème fraîche
FÜR DIE PIKANTEN CASHEWS
100 g Cashews
1 TLCayenne Pfeffer
1 TL süße Paprika
1 Limette (Schale und Saft)
1 EL Honig
1 TL Sonnenblumenöl
Salz nach Geschmack
FÜR DIE SALATSOSSE
1 Limette (Saft)
2 EL
Olivenöl
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Die Kartoffeln und Süßkartoffeln waschen, schälen und in Stücke schneiden.

Die Kartoffelstücke eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kartoffel- und Süßkartoffelstücke darauf ausbreiten.

Bei 200 °C ca. 20 Minuten backen bis sie gar und knusprig sind.

Die Kartoffelstücke der Hälfte der Backzeit (10 Minuten) wenden.

Als nächstes die pikanten Cashews zubereiten: Cashews, Cayenne-Pfeffer, süße Paprika, 1 EL Honig, Saft und Schale einer Limette, Salz und Sonnenblumenöl in einer Schüssel gut miteinander vermischen.

Die marinierten Cashews auf ein Backpapier legen und bei 180 °C drei Minuten backen.

Die Cashews wenden und weitere drei Minuten backen. Das Backblech im Anschluss aus dem Ofen nehmen. Die Cashews in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen.

Saft einer Limette, 2 Esslöffel Olivenöl sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack in einer kleinen Schüssel zu einer Salatsoße zusammen mischen.

Die Avocadohälfte in feine Streifen schneiden.

Den Rotkohl und die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Streifen bzw. Ringe schneiden.

Die Tomate waschen und würfeln.

Den Mais und die Kidneybohnen in einem kleinen Sieb abtropfen.

In zwei Schüsseln ein Salatbett aus den Romanasalatblättern anrichten. Im Anschluss fächerförmig die gerösteten Süßkartoffel- und Kartoffelstücke, die abgetropften Kidneybohnen und Maiskörner, fein gehackte Tomatenstücke, die Rotkohl- und Avocadostreifen auf den Salatblättern ausbreiten.

Je die Hälfte der Salatsoße und der pikanten Cashewnüsse über jede der Schüsseln geben und mit einem Klecks Crème fraîche und den in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln dekorieren. Wer ihn mag, gibt auch frischen, fein gehackten Koriander hinzu.

Den Salat warm servieren.